We feed the world – Global essen!
Endlich mal werden all die äußerst unappetitlichen Dinge über unsere Supermarktnahrung in einem Film
dokumentiert, von denen gelegentlich mal mehr, mal weniger spektakulär berichtet wird und die leider
doch wieder viel zu schnell aus unserem Bewusstsein verschwinden - bis der nächste Skandal da ist.
Diese Form von Hintergrundberichterstattung ist längst überfällig und doch scheint es, als wäre die
Jagd nach dem Schnäppchen im Supermarkt viel wichtiger als die globalen Katastrophen, die auf
dem Lebensmittelmarkt ausgelöst werden.
Oder wie ist es zu verstehen, dass wir weiter unzählige Tonnen Tomaten aus Spanien verzehren, wo der
Anbau von 3 Millionen Tonnen Treibhausgemüse für den europäischen Markt zur Austrocknung des
Bodens führt und auf der iberischen Halbinsel die schleichende Umweltkatastrophe massiv unterstützt.
Wir sollten nicht immer nur sagen, das Schnitzel darf nur 2 Euro kosten. Und dann wundern wir uns,
warum wir Tierfabriken haben mit 20.000 Schweinen. Da stellt sich die Frage nicht mehr, ob wir das wollen,
weil wir mit unserem Handeln diese globale System unterstützen.
Jeder Kunde kann sich der Globalisierung widersetzen, in dem er bewusst einheimische Produkte kauft,
Frischwaren aus der direkten Umgebung, auch wenn das Produkt vielleicht 10 Cent mehr kostet.
Es gibt Berechnungen, nach denen eine Person sogar Geld einsparen würde,
wenn Sie ihren Lebensstil wirklich komplett auf Bio umstellen wollte.
Auch wenn ich mich selbst oft genug nicht daran halte, so ist mit diesem Film
mein Bewusstsein für das, was ich esse, gestiegen.